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20. Internationales Musikfestival Oldenburger Promenade vom 10. bis 11. Juni 2016

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Vier Musiker mit iranischen, indischen, französischen und deutschen Wurzeln treffen zusammen, um gemeinsam persische Lyrik in Strukturen des klassischen Impressionismus mit Einfluss des Kunstliedes und des modernen Jazz auszudrücken. Was entsteht, ist ein geheimnisvolles, farbenreiches Repertoire auf höchstem Niveau, abseits jeglicher multikultureller Klischees.

Cyminologie ist gelebte Integration, ist eine wache Synthese von Mystik und persönlichem Schicksal, von künstlerischer Perfektion, Verzweiflung und Hoffnung, die in der gemeinsamen Musik zur Blüte kommt.

Cymin Samawatie, Sängerin, Komponistin und Namensgeberin der Berliner Formation, hat die Band durch ihre Verbundenheit zur altpersischen Sprache Dari, zu den Dichtern Rumi und Hafis, geprägt. Von dieser Sprache inspiriert, schreitet sie mit ihren Partnern Benedikt Jahnel (Piano), Ketan Bhatti (Perkussion und Drums) und Ralf Schwarz (Bass) auf bewegende Weise voran zu neuem künstlerischem Selbstbewusstsein.

Die mehrfach ausgezeichnete Band wehrt sich hörbar gegen Dogmen. Der musikalische Rahmen erlaubt sowohl Virtuosität als auch feingliedrige Arrangements. Cymin Samawaties natürliche Stimme verwebt sich eindringlich mit impressionistischen Pianoeinlagen. Der sanfte Sprachklang des Persischen und seine poetischen Verse führen in ein unvergleichliches Erlebnis, in dem man ein wenig fühlt, was es bedeutet, herauszutreten und doch Eins zu sein.

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Cyminology
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