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20. Internationales Musikfestival Oldenburger Promenade vom 10. bis 11. Juni 2016

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WIENER MODERNE UND UNGARISCHE TÄNZE

OLDENBURGISCHES STAATSTHEATER, KLEINES HAUS, OBERES FOYER 18.00 Uhr

»EINFÜHRUNG IN DIE THEATER-PROMENADE«

Prof. Dr. Melanie Unseld

Grenzüberschreitungen - Literatur und Musik um 1900 in Wien

Arthur Schnitzlers „Anatol“ im Kontext der Literatur um 1900, vor allem aber betrachtet mit dem Blick auf die Grenzüberschreitungen zur Musik hin.

OLDENBURGISCHES STAATSTHEATER, KLEINES HAUS 19.00 Uhr

»ANATOL TEIL 1«

Schauspieler des Oldenburgischen Staatstheaters
Regie: Krystyn Tuschhoff

Musik der Wiener Szene
TRIO LEZARD:
Stéphane Egeling (Oboe)
Jan Creutz (Klarinette)
Stefan Hoffmann (Fagott)

„Abschiedssouper“ aus Arthur Schnitzlers
Einakterzyklus „Anatol“ (1891)

Der junge Herr Anatol erlebt in jedem dieser Einakter eine neue Liebesgeschichte und diskutiert sie jeweils mit seinem Vertrauten Max.

OLDENBURGISCHES STAATSTHEATER, KLEINES HAUS, HAUPTFOYER 20.00 Uhr

»PUBLIKUMSGESPRÄCH«

Prof. Dr. Melanie Unseld

In der Pause findet ein Gedankenaustausch über das Gehörte und über die Faszination der Moderne in der Gegenwart statt.

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OLDENBURGISCHES STAATSTHEATER, KLEINES HAUS 20.30 Uhr

»ANATOL TEIL 2«

Schauspieler des Oldenburgischen Staatstheaters
Regie: Krystyn Tuschhoff

Musik der Wiener Szene
ALLIAGE QUINTETT:
Daniel Gauthier (Sopran-Saxophon)
Eva Barthas (Alt-Saxophon)
Koryun Asatryan (Tenor-Saxophon)
Sebastian Pottmeier (Bariton-Saxophon)
Jang Eun Bae (Klavier)

„Hochzeitsmorgen“ aus Arthur Schnitzlers
Einakterzyklus „Anatol“ (1891)

Während Anatol sicher ist, für jede seiner Lieben unsterblich und einmalig zu sein, zeigt Max durch kritische Nachfragen und durchaus sarkastische Bemerkungen immer wieder, dass sein Freund sich womöglich täuscht.

SCHLOSSSAAL 22.00 Uhr

Bartek Niziol (Violine) statt
József Lendvay (Violine), der kurzfristig ausfällt
Elena Nogaeva (Klavier)

 

Johannes Brahms (1833-1887)
Ungarische Tänze

Béla Bartók (1881-1945)
Rhapsody No. 1
für Violine und Klavier Sz.86, BB 94a
Rhapsody No. 2
für Violine und Klavier Sz.89, BB 96a

Insgesamt 21 Ungarische Tänze komponierte Johannes Brahms innerhalb von fast 10 Jahren, alle ursprünglich in der Klavierfassung für vier Hände. Es handelt sich bei den meisten aber nicht - wie oft angenommen - um originale Themen von Brahms, sondern eher um Bearbeitungen vorgefundener Melodien.  Darüber hinaus sind es auch keine originalen Volkslieder ungarischer Zigeuner, wie sie später im großen Stil von Béla Bartók und Zóltán Kodály zusammengetragen wurden. Vielmehr wird vermutet, dass Brahms die Themen von dem Geiger Eduard Reményi kennen gelernt hat.
Der wiederum behauptete, dass einige Themen von ihm selbst komponiert waren, andere aber von verschiedenen Komponisten ungarischer Folklore dieser Epoche stammen. Brahms behielt stets seinen Humor: „Es sind echte Zigeunerkinder, also nicht von mir gezeugt, nur mit Milch und Blut aufgezogen.“

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